Dubioser Verein veröffentlicht dubiose Studie und betreibt damit SP-Parteipolitik

Ein dubioser Verein aus linksorientierten Personen mit dem verfänglichen Namen «Für Medienvielfalt» kritisierte die Übernahme der Winterthurer Zeitung durch Dr. Christoph Blocher und damit verbundenen, einseitigen Berichterstattung. Wer diesen Verein kennt weiss eigentlich sofort, dass sich in Wahrheit dieser Verein aktiv für Staatsmedien und staatliche Eingriffe und gegen freie Medien einsetzt, um eine gleichgeschaltete, linkspopulistische Propaganda durchzusetzen. Die Mitglieder des Vereins selbst sind grösstenteils Mitglieder der sozialistisch ausgerichteten SP, der Verein demnach alles andere als politisch neutral. Weshalb der Landbote diese Tatsache nicht auch erwähnt, erstaunt leider nicht wirklich. Meiner Meinung nach geht es diesem Verein nur um die Sicherung des linken Medienmonopols, zumal diesen Kreisen jedes freie Medium und jedes private Unternehmen ohnehin suspekt erscheint. Auf seiner Homepage ist dieser Verein erstaunlich ehrlich, heisst es doch dort: «Vor rund einem Jahr wurde der Verein für Medienvielfalt gegründet. Dies als Reaktion auf den Aufbau eines Lokalzeitungsimperiums durch Christoph Blocher». Somit ist dies kein Verein für Vielfalt, sondern ein Verein für zentralistische Einfalt. Das Ziel lautet klar, jede Stimme eines bürgerlichen Winterthur zu unterdrücken. Es ist ein Verein für Medienzensur, der sich nicht weniger als dem links-grünen Mainstream verpflichtet fühlt. Wieviel dieses Gutachten wert ist sieht man daran, dass der selbsternannte «Experte» dieser «Studie» selber Mitglied dieses linken Vereines ist. Mehr braucht es dabei wohl nicht zu sagen. Es ist traurig, dass der Landbote einer solchen billigen Manipulation und Politposse derart unkritisch auf den Leim gekrochen ist. Wenn die bürgerlichen Kräfte innerhalb der Winterthurer Zeitung etwas bevorzugt behandelt würden, dann würde das nur ihre Benachteiligung im Landbote kompensieren, der sich schon immer als Parteiorgan der vereinigten Linken gesehen hat. Die Winterthurer Zeitung kann demnach nur eine gute Ergänzung für die Winterthurer Medienvielfalt sein, zumal dort alle zu Wort kommen, die das dann auch wollen.

René Isler, Kantonsrat