Im kommenden Frühjahr stehen bekanntlich die Kantons- und Regierungsratswahlen an. Mit mehr oder weniger grossem Aufwand wird dann wieder versucht, sich und seine Partei von der allerbesten Seite zu präsentieren. Als «alter Polit-Fuchs» staune ich jeweils, was für utopische und weltfremde Versprechen von linker Seite gemacht werden. Ich werde den Eindruck nicht los, dass viele linkspopulistische Kreise den Kanton Zürich als finanzielle Milchkuh ansehen, welche unaufhörlich gemolken werden kann. Dem ist aber definitiv nicht so. Denn oft wird sträflich vergessen, dass auch der Kanton Zürich nicht nur gegenüber dem Bund seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen muss sondern, dass er vor allem für seine Bürgerinnen und Bürgern und alle Gemeinden in der Verantwortung steht. Nur ein finanziell gesunder Kanton Zürich ist ein Garant dafür, dass der Wirtschaftsmotor der Schweiz nach wie vor gute Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen und Gewerbetreiben anbieten kann. Mit linksgrüner, ideologischer Missgunst wird keine einzige Arbeitsstelle geschaffen. Und von wegen «der Staat spart sich zu Tode». Bei meiner ersten Budgetdebatte 2003 im Kantonsrat budgetierte der Kanton Zürich Netto-Ausgaben von gut 9 Milliarden Franken. Der Budgetentwurf 2019 sieht nun Netto-Ausgaben von gut 15,5 Milliarden Franken vor. Man muss schon ein sehr verzehrtes Weltbild haben, wenn man ob diesen Zahlen noch immer vom Kaputtsparen spricht. Daher ist es elementar, dass es noch weitsichtige, bürgerliche Kandidaten gibt, die sich seriös Gedanken über unsere Zukunft machen und ihren Lebensinhalt nicht wie andere darin sehen, ihre persönlichen, überrissenen Wünsche und Weltanschauung auf «Teufel komm raus» selbstherrlich umzusetzen. Mir persönlich liegen nach wie vor die Sorgen und Nöte unserer Bürgerinnen und Bürger am Herzen. Oft sind es die vielen Begegnungen mit Menschen aus unsere Mitte, welche mein politisches Handeln grundlegend beeinflussen. In diesem Sinne werde ich mich auch in Zukunft für ihre Anliegen und für ein Land in Sicherheit und Freiheit einsetzen.

René Isler / Kantonsrat