Haus der Kantone

Nun wurde es also mit grossem Pomp eröffnet, «das Haus der Kantone» in Bundes-bern. Was da vordergründig als «Stärkung des Föderalismus» verkauft wird, beschneidet die Kompetenzen der Kantone bzw. die elementaren Volksrechte. Es ist Hauptsitz der Konferenz der Kantonsregierungen, der kantonalen Direktoren-konferenzen (KdK) und eines eigenen Verwaltungsapparates geworden. Ein Grund zum Feiern? Kaum! Damit entsteht eine teure interkantonale Verwaltungsstätte mit 200 dafür geschaffenen staatlichen Arbeitsstellen. Und das trotz unseren demokratisch gewählten Volksvertretern im Nationalrat und Kantonsvertretern im «Stöckli».