Gegen Vaterschaftsurlaub für städtische Mitarbeiter

Es ist unerhöht, wie dieser rot-grüne Vorstoss daher kommt. Schon die Begründung ist nämlich falsch, wenn es im Begründungstext heisst, „im Gegensatz zum Mutterschaftsurlaub (14 Wochen bei 80%) ist die Auszeit für Väter nach der Geburt eines Kindes gesetzlich nicht geregelt“. Gemäss dem städtischen Personalstatut (§ 58) bzw. der entsprechenden Vollzugsverdordnung heisst es nämlich in § 50 Abs. 3 lit. c wörtlich: Bei Geburt eines Kindes wird dem Vater drei Tage bezahlter Urlaub gewährt.